Klaus erklärt: Telefonwerbung
von Kirika am 2. September 2010 unter Komischer Gruscht
Fehlt nur noch die Erklärung, wie an die Daten des kleinen Mannes gekommen wird.
Da wird nämlich munter mit gehandelt – ein Rentner mit komplettem Datensatz (Nummer, Adresse, Kontonummer) ist denen schonmal mehrere Euro wert – sonst kostet ein Satz mit 4.500 Personen im Schnitt etwa 2€.
Selbstjustiz oder Übertriebener Gerechtigkeitssinn
von Kirika am 29. August 2010 unter Internet, Komischer Gruscht
Eventuell könnte man diese beiden Beispiele als alternative Filmtitel vorschlagen.
Die tiefen, dunklen Abgründe der menschlichen Seele, wenn es darum geht, sein augenscheinliches Hab und Gut zu schützen, notfalls mit Mitteln, die man als Außenstehender so nie anwenden würde. In diesem kleinen Filmchen sieht man sie ganz deutlich. Vom “in-Besitz-nehmen” der Kekse bis hin zum erbitterten Aufessen, um den Nahrungskonkurrenten, der sich offensichtlich an der eigenen Nahrungsquelle gütlich tut, nichts zu gönnen und eins auszuwischen.
Eventuell interpretiere ich aber auch zu viel hinein…
Kauft nicht bei Äpfeln!
von Kirika am 26. August 2010 unter Komischer Gruscht
Kaum zwei Wochen in behutsamen Betrieb, schon zeigen sich die ersten Mängel. Das nenn ich doch echt Qualitätsware. Richtige chinesische Handarbeitsqualität. Doch.
Da kommt doch richtig Freude auf, dass man knapp 280€ dafür hingeblättert hat, dass sich Onkel Steve seinen vergoldeten E-Penis Firmenjet endlich kaufen kann.
Und ein Telefonäffchen von 1&1 hat auch angerufen. Man wolle uns ein Geschenk machen, weil wir schon so lange freiwillige Bestandskunden bei ihnen wären. Aber dazu müsse man mit dem Vertragsinhaber reden – klang für mich irgendwie leicht danach, dass man jenem Inhaber nur was neues, absolut unglaubliches, einmalig billig-überteuertes aufschwatzen will.
Ich habe freundlich geantwortet, auf das Geschenk eines überteuerten Anbieters könne man ruhig verzichten. Hoffentlich wurde das Gespräch, wie bei vielen Anbietern, illegal zur “Qualitätssicherung” (aka Mitarbeiterüberprüfung) aufgezeichnet und in Zukunft wird nichtmehr um halb elf morgens zur Hausfrauen-Verkaufs-Zeit Telefonbelästigung betrieben.
PS: Das Bild ist natürlich nicht ernst zu nehmen.
Geschmacklose Eigenwerbung
von Kirika am 23. August 2010 unter Internet, Werbung
Werbung ist wichtig. Werbung bedeutet Arbeitsplätze. Werbung bedeutet Geld und Werbung bedeutet einen großen E-Penis in der Welt des Internets zu besitzen.
Was nicht so hübsch ist, ist, wenn man mit dem Leid anderer Menschen Werbung betreibt. Man siehe dazu den Fall Benetton.
Zugegeben, am Ende wurde denen das Werben mit den im Artikel genannten Methoden wieder erlaubt – ein fader Beigeschmack bleibt. Denn im Endeffekt wird da das Mitleidsbewusstsein und das Gewissen der Beworbenen ausgenutzt.
Nun, MSN.de geht hier sogar noch einen Schritt weiter. Auf der Frontpage prangt ein Foto mit einem Säugling, an Schläuchen und beklebt mit Pflastern.
Darunter die Thematik in Mainz.
Darüber, schön eingefügt in die Grafik steht “Alles zu Hygiene un Kliniken – 864.000 Suchtreffer bei bing.de”. Der Text ist anklickbar und leitet direkt weiter zur Suchmaschine.
Bing und der E-Mail-Dienstleister Hotmail, aka “Live”, gehören zum MSN-Network. Dieses wiederum gehört zu Microsoft. Da liegt es natürlich nahe, Werbung, respektive Eigenwerbung für die anderen Konzernsparten zu betreiben.
Diese aber so geschmacklos zu platzieren und damit aus dem Sterben und Leiden von Unschuldigen Erfolg zu schlagen greift schon stark die moralische Grenzen meines Verstandes an.
//Edit: Inzwischen ist das Bild verschwunden und wurde durch einen grinsenden Steinmeier ersetzt, der seiner Frau eine Niere spendet. Mit passendem Suchlink in der Grafik – ich verkneif mir mal einen Kommentar.
The Internet – in a Nutshell.
von Kirika am 22. August 2010 unter Design, Komischer Gruscht
Als Wallpaper. Wer sichs antun möchte. In 1280xirgendwasdasichvergessenhabe.
Ansonsten gilt:
The Internet is for porn.
The Internet is for porn.
Porn.
Porn.
Porn.
The Internet is for porn.
And cats.