Das Boot, Logbucheintrag #1
Es ist 1941, kurz vor Weihnachten. Die U47 bekommt ihr neues Einsatzgebiet vor der spanischen Küste. Wie immer 24 Stunden patroullieren. Da fällt mir gleich das Zitat ein “Das Meer ist so groß und das Boot ist so klein.” Stimmt sogar und darum ist die Patroullie ziemlich sinnlos. Trotzdem wird gefahren. Was soll man auch anderes machen?
Die Fahrt verläuft ereignislos, keine Einzelfahrer, keine Funksprüche, nichts. Rein garnichts. Es ist, als wenn die Mannschaft und ich die einzigen Menschen auf See wären. Nach der 24stündigen Patroullie drehe ich nicht nach St. Nazaire ab sondern fahre Richtung Westen. Irgendwoher müssen die Schiffe ja kommen nicht wahr? Und Amerika ist das einzige Land überm großen Teich wo sie ständig hin und herfahren. Eine kleine Überraschung gibt es, und zwar ein persönlicher Funkspruch des BdUs an Weihnachten an alle U-Boote auf See. Gesegnetes Weihnachtsfest? Im Krieg? Ne is klar. Ich lasse etwas das Grammophon laufen und zur Feier des Tages wird drei mal Salut mit der Bordkanone geschossen. Danach noch ein Schuss mit der Leuchtkugel um ca. 20 Uhr. Sozusagen der “Stern von Betlehem” wenn man so will.
Zwei Tage später kommt ein Funkspruch über einen Konvoi. Der ist dummerweise ca. 700 Seemeilen von uns entfernt und so ist es wirklich sinnlos da hinterherzufahren. Also wird der Konvoi ignoriert. Dann, mitten am Tag bekomm ich die Meldung vom WO, dass vier Schiffe mit 4 Knoten direkt vor uns sind. Davon ein bewaffneter Trawler.
Wir öffnen die Torpedoluken und beobachten die vier Schiffe. Auf einmal hören wir einen Kanone. Entdeckt.
Genau wie beabsichtigt. Die zwei Griechen fahren einfach weiter, scheinbar haben die garnichts kapiert. Einzig der Trawler und der britische Schlepper reagieren. Der Trawler dreht bei und hält auf uns zu, wir gehen währenddessen auf Sehrohrtiefe und lassen die ersten beiden Aale auf die Griechen los.
Der erste Treffer des britischen Schleppers stört die Euphorie. Allerdings ist der Schaden minimal und ist schnell repariert.
Kurze Zeit später treffen die ersten Meldungen über Einschläge ein. Doch die Griechen fahren weiter als wäre nichts passiert.
Den Trawler habe ich total vergessen. Als ich mich umschaue ist er gerade noch 1400 Meter von uns entfernt.
Doch wir machen ihn nach einem Manöver direkt auf ihn zu und einem Torpedo zu einem perfekten Fischversteck auf dem Meeresgrund.
Die weiteren Torpedos werden alle verschossen, ein griechischer Frachter explodiert (scheinbar hatte er Munition geladen) in einem großen Feuerwerk und versinkt. Der zweite ist schwer beschädigt und hat Schlagseite.
Wir tauchen auf um an Fahrt aufzunehmen und beschiessen zuerst einmal das britische Begleitschiff mit der Bordkanone.
Ca. 40 nervtötende Schüsse später ist der auch Geschichte.
Der Grieche dümpelt als einziger noch herum und wird nun auch unter Beschuss genommen.
Als dieser auch zu den Fischen geschickt wurde und wir nur noch den Reservetorpedo haben, beschliesse ich, ein andermal New York einen Besuch abzustatten. Wir sind nun einfach zu schutzlos und dieses Weihnachtsgeschenk ist ja auch nicht schlecht, oder?
Eine langweilige, ereignislose Fahrt später laufen wir in St. Nazaire ein. Ich kassiere die Brillianten zum Eichenlaub und den Schwertern fürs Ritterkreuz, für die Mannschaft gibt es 3 Frontspangen und eine U-Bootspange. Dazu noch eine Beförderung um das ganze abzurunden.
PS: Das nächste Mal gibts vielleicht Screenshots. Der da oben ist von der offiziellen Website zu SHIII. Nunja, mal sehn…Tags:
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