Das Boot, Logbucheinträge 4&5
Churchill soll mal gesagt haben “Das Einzige, wovor ich je Angst hatte, waren die U-Boote.”
Naja, auf die U-47 bezogen ist das wohl eher, dass Churchill da eingeschlafen wäre.
Denn auf den letzten beiden Feindfahrten war so viel los wie in einem destillierten Glas Wasser: Garnichts.
Logbucheintrag 4:
Heute geht es wieder Richtung Süden, diesmal vor die Küste Spaniens…
Es ist langweilig. Echt jetzt. Man könnte meinen, es ist nicht Krieg sondern es sind Ausflugsferien zum Angeln.
Kein Schiff, keine Funksprüche, keine Flugzeuge. Nichtmal Regen oder Sturm oder irgendwas aufregendes. Nein.
Einfach ruhig. Scheinbar machen die Johnnys Ferien. Es kommt nur ein Funkspruch herein, der von U-66, Kaleun Zapp.
Der Kerl hat 50.000 BRTs versenkt. Nicht schlecht. Würd ich auch gerne haben. Aber bei mir ist natürlich Flaute.
Am 27.1 kommen noch 3 Funksprüche. Einer von U-109, die brauchen Treibstoff, den wollen die von U-130. Am gleichen Tag kommt auch die Bestätigung, dass sie den kriegen.
Am gleichen Tag kommt auch noch von einem gewissen A.H. ein Funkspruch (wer das wohl sein könnte) an U-331 an den Kaleun v. Thiesenhausen.
Der kriegt das Ritterkreuz, schön nicht?
Auf der Rückfahrt begegnen uns zwei neutrale schwedische Schiffe, die aber seltsamerweise Militärgut geladen haben.
Ich lasse sie jedoch ziehen, da mir die Lust vergangen ist, auf irgendetwas zu schiessen.
An was erinnert uns diese Szene? Rischtisch! Du-Dududududududuuuu-dududududududuuuuuuu… :D
Logbucheintrag 5:
Wie der vorige. Nur noch öder, denn es passierte überhaupt nichts. Wir haben uns gelangweilt, zum Spaß etwas mit der Bordkanone geballert. War aber auch nicht sehr spannend.
My bonnie is over the ocean, my bonnie is over the sea…Tags:
2 Kommentare.

