Galileo stellt sich auf die Seite der Musikindustrie…
…und berichtet mit einer Fakeermittlung - die “Ermittlerin” kann garnicht so schnell so viele Daten downloaden, es sei denn der
betreffende Rechner würde bei ihr im Netzwerk stehen.
Es reicht auch nicht aus, nur die Dateiliste einzusehen und diese als Beweis gelten zu lassen.
Was ist, wenn ich selbstgemachte Musik beispielsweise mit Titeln von berühmten Liedern benenne?
Ziemlich wacklig, was da ablief.
Es ist auch interessant zu sehen, wie man bei der Kritik der Musikindustrie auf umschreibende Wörter wie “könnte” “wären” etc. zurückgreift anstatt die Realität genau unter die Lupe zu nehmen.
Heutige CDs sind teuer. Sie “wären” es nicht. Sie sind es schlicht und einfach.
Wenn man mal bedenkt, dass eine Schellackplatte unter Produktionskosten verkauft wurde und man so ein Stück Plastikmetall überteuert auf den Markt wirft, darf es doch am wenigsten die Leute ganz oben wundern, dass die Massen auf andere Möglichkeiten zurückgreifen werden.
Auch das Argument, dass den Musikern dadurch Millionen verloren gehen zieht nichtmehr.
Es mag sein, dass viel Schaden entsteht, ich möchte das nicht schönreden.
Jedoch stagniert der CD-Verkauf schon seit Jahren, bzw. geht zurück. Heutige Musiker verdienen vor allem durch Liveauftritte und Touren ihr Geld. Manche von denen sprechen sich sogar gegen eine Kriminalisierung ihrer Fangemeinde aus, und es gab auch Fälle, in denen diese ihre Plattenfirmen bei Prozessen zurückpfiffen.
Pure Angstmache am Ende des Berichts rundet das Lügenkartell ab. “Vielleicht klingelt er ja gleich bei…ihnen.”
Ich denke, professionelle Raubkopierer sind nicht so blöd und lassen die Daten auf der Platte unverschlüsselt.
Man kann den Ermittlungsbehörden mit diversen Programmen eine lange Nase drehen.
Klingt jetzt gemein - ist es auch - aber…shit happens - Intelligenz auch.
Ich möchte euch am Ende eine Textpassage aus einem Lied mit auf den Weg geben, wenn ihr das nächste Mal mit RIAA, GEMA etc. zu tun habt:
“Kriminalisiert den Käufer, der euch finanziert
kein Wunder, dass ihr ihn am Ende verliert!”
PS: Bitte behauptet jetzt nicht, dass ich auch zu den Raubkopierern gehöre.
Wäre nicht nett. Und ich habs nie behauptet.
Der Text soll auch nicht als “Geständnis” gelten, manche Leute schreiben schlicht drüber
Tags:Bericht Galileo Musikindustrie Raubkopie Raubkopierer
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