Die Akte Lidl
Heute platzte die Bombe:
Der Konzern Lidl ließ seine Mitarbeiter beobachten.
Nicht nur Ladendiebe wurden per Kamera überwacht, auch die Verkäufer, wer wann wie lange aufs Klo ging, wer mit wem ein Liebesverhältnis hatte, wer wann Pausen macht usw.
Diese Taktiken sind mir nicht ganz neu.
Lidl ist mir nämlich für so etwas schon länger bekannt. Meine Quelle hierzu ist äußerst zuverlässig, hat diese doch 1 Jahr in einer Lidlfiliale gearbeitet.
Mobbing stand dort an der Tagesordnung, Leistungsdruck genauso.
War man an der Kasse, waren 5-Stundenschichten die Regel. Ohne Pause!
Man muss sich mal überlegen, was es da an Nierenschäden geben kann, wenn man 5 Stunden lang versucht, eine volle Blase abzuklemmen.
In den Kassen sind/waren Zeitschaltuhren eingebaut und es gibt sogar genaue Regelungen, wie viel Zeit man für einen Kunden brauch.
Es ist also nicht neu, was da praktiziert wurde, das hat jahrelange Praxis. Ob sich das auf alle Filialen zutrifft, oder nur auf die, wo meine Quelle arbeitete, ist mir nicht bekannt - Fakt ist jedoch, dies wirft kein gutes Licht auf unseren Beinahemonopolisten Lidl,
der gezielt versucht hat, Betriebsratsgründungen zu erschweren und zu verhindern.
Stellt sich doch manchem die Frage, wie lange der Staat da noch nahezu tatenlos zusehen will.Tags:Arbeitsbedingungen Überwachung Lidl
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