Nachdem das Saftblog in Form einer Abmahnung schonmal vor einem Jahr auf die Mütze kriegte,
geht der Abmahnwahn nun schon in Runde Zwei. (Ich weiss, ich lese viel SpOn heute.)
Irgendwie interessant, es heißt doch so schön “Der Blitz schlägt nicht zwei Mal an der selben Stelle ein.”
Scheinbar tut er das doch. Und zwar mit voller Härte.
Nunja, ich könnte jetzt gemein sein und sagen “Shit happens.”.
Allerdings kann die Sachlage, wie Google sie formuliert, wirklich missverstanden werden.
Es wäre deswegen nett, wenn Google sich doch als Vermittler in der Sache zeigen würde und die abmahnende Firma zur außergerichtlichen Einigung überzeugen würde.
Eine Frage bleibt jedoch noch:
Ab wann ist ein Blogbetreiber, der über eine Firma/seine Firma schreibt, denn Privatperson und ab wann gilt er als “Firma”?Tags:Abmahnung Copyright Google Google Earth Saftblog Urheberrecht
Warum müssen dänische Künstler und Zeitungen eigentlich andauernd den Islam provozieren?
Kunst- und Pressefreiheit hin oder her, ist doch ganz offensichtlich, dass man hier nur zur Provokation diese Rechte ausnutzt.
Die dänischen Zeitungen haben danach ja sogar zugegeben, dass sie diese Karikaturen gezielt eingesetzt haben, um die Reaktion auf diese auszutesten - dabei war doch offensichtlich, wie das ausgehen wird.
Es ist immer wieder interessant, wie Moral und Verständnis, Toleranz und Einsicht gepredigt werden - und wie genau das Gegenteil dann wieder vorgelebt wird.
Es darf nicht mehr verwundern, wenn Muslime schlecht auf uns zu sprechen sind. Wir sind, aufgrund der Taten Einzelner, unbeliebt bei ihnen geworden. Andersrum ist es ja auch nicht besser.
Darum denkt doch mal etwas nach, bevor ihr sowas in die Welt setzt. Und das ist nicht nur an die Dänen gerichtet, sondern an alle.Tags:Dänemark Islam Konflikt Provokation
…und berichtet mit einer Fakeermittlung - die “Ermittlerin” kann garnicht so schnell so viele Daten downloaden, es sei denn der
betreffende Rechner würde bei ihr im Netzwerk stehen.
Es reicht auch nicht aus, nur die Dateiliste einzusehen und diese als Beweis gelten zu lassen.
Was ist, wenn ich selbstgemachte Musik beispielsweise mit Titeln von berühmten Liedern benenne?
Ziemlich wacklig, was da ablief.
Es ist auch interessant zu sehen, wie man bei der Kritik der Musikindustrie auf umschreibende Wörter wie “könnte” “wären” etc. zurückgreift anstatt die Realität genau unter die Lupe zu nehmen.
Heutige CDs sind teuer. Sie “wären” es nicht. Sie sind es schlicht und einfach.
Wenn man mal bedenkt, dass eine Schellackplatte unter Produktionskosten verkauft wurde und man so ein Stück Plastikmetall überteuert auf den Markt wirft, darf es doch am wenigsten die Leute ganz oben wundern, dass die Massen auf andere Möglichkeiten zurückgreifen werden.
Auch das Argument, dass den Musikern dadurch Millionen verloren gehen zieht nichtmehr.
Es mag sein, dass viel Schaden entsteht, ich möchte das nicht schönreden.
Jedoch stagniert der CD-Verkauf schon seit Jahren, bzw. geht zurück. Heutige Musiker verdienen vor allem durch Liveauftritte und Touren ihr Geld. Manche von denen sprechen sich sogar gegen eine Kriminalisierung ihrer Fangemeinde aus, und es gab auch Fälle, in denen diese ihre Plattenfirmen bei Prozessen zurückpfiffen.
Pure Angstmache am Ende des Berichts rundet das Lügenkartell ab. “Vielleicht klingelt er ja gleich bei…ihnen.”
Ich denke, professionelle Raubkopierer sind nicht so blöd und lassen die Daten auf der Platte unverschlüsselt.
Man kann den Ermittlungsbehörden mit diversen Programmen eine lange Nase drehen.
Klingt jetzt gemein - ist es auch - aber…shit happens - Intelligenz auch.
Ich möchte euch am Ende eine Textpassage aus einem Lied mit auf den Weg geben, wenn ihr das nächste Mal mit RIAA, GEMA etc. zu tun habt:
“Kriminalisiert den Käufer, der euch finanziert
kein Wunder, dass ihr ihn am Ende verliert!”
PS: Bitte behauptet jetzt nicht, dass ich auch zu den Raubkopierern gehöre.
Wäre nicht nett. Und ich habs nie behauptet.
Der Text soll auch nicht als “Geständnis” gelten, manche Leute schreiben schlicht drüber
Tags:Bericht Galileo Musikindustrie Raubkopie Raubkopierer
Heise berichtet heute recht eindrucksvoll, wie der geplanten Onlinedurchsuchung recht große Hürden durch das Bundesverfassungsgericht
in den Weg gelegt wurden.
Bin ja gespannt, ob der Herr Edgang Schtäuble aus seinem Weisswurstrollstuhl gekugelt ist, als er das gelesen hat :D
//Edit: Der Spiegel berichtet nun auch drüber.Tags:Bundesverfassungsgericht Onlinedurchsuchung