Tag: DSL
Kundenzufriedenheit? Kenn’se noch so ‘n guten Witz?
von Kirika am Jan.08, 2010, unter Fernsehn, Internet, Werbung
DSL-Anbieter haben inzwischen ja alle ein Problem: Das Geschäft läuft nichtmehr. Die meisten Leute haben schon einen Anschluss, wollen nicht wechseln oder sind mit Knebelverträgen über zwei Jahren, die sich jährlich um ein Jahr verlängern, schon gebunden.
Und mit den Flatrates geht die Mischrechnung inzwischen auch nichtmehr wirklich auf. Die Flatrate-Kunden kosten schon lange mehr als sie einbringen. Hachja.
Und da man als Kunde bei den großen Anbietern eigentlich immer wie Dreck behandelt wird, sobald man seinen Knebelvertrag unterschrieben hat, bringt mein neuer, wohlgemerkt unfreiwilliger Anbieter eine neue Masche, die seit Weihnachten im Fernsehn kommt.
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Schweine bleiben Schweine
von Kirika am Dez.11, 2009, unter Internet, Persönliches, Reallife
Mein Internetanbieter hat seine DSL-Sparte an einen anderen verkauft. Der hat die ganzen Kunden übernommen.
Die Information dazu kam am 1. Dezember. Quasi als Vorweihnachtsgeschenk. Davor wurde man nicht informiert.
Man hatte auch nicht die Möglichkeit zu sagen “Nein, ich will nicht.”.
Die Verträge werden weitergeführt. Nundenn. Heute kam die erste Rechnung.
Alles wie gehabt – aber auf einmal steht da “DSL 6000″ drin. Hm.
Moment. Da war mal was.
Achso ja – der Anbieter konnte uns damals ja keine 6000er-Leitung legen, weil ihre Infrastruktur für den Arsch war.
Nun hab ich eigentlich gehofft, ich berede das mit den neuen Heinis.
So von wegen “Wir zahlen was, wofür die Hälfte der Leistung erbracht wird, könnt ihr bitte euren Teil vollständig erfüllen?”.
Ergo bei der Hotline angerufen. Es ist kurz nach 17 Uhr.
Mit der Robotante am anderen Ende hatte ich zuerst meine Probleme. Als ich dem Ding endlich die Kundennummer verklickert habe, gehts weiter. Man landet bei der Rechnungsstelle. Die kann einem nicht weiterhelfen.
“Ich verbinde sie mal zu ‘nem technischen Berater”. Schön. 10 Minuten Warteschleifengedüdel. 15 Minuten Warteschleifengedüdel. Ich lege auf.
Erneut wähle ich die Hotline und lande diesmal wo anders. Ich bekomme wieder das Versprechen, zu einer der Stellen verbunden zu werden und lande gleich in der Warteschleife. Nach weiteren 10 Minuten reicht es mir. Ich rufe eine andere Hotline an.
Der Typ den ich da ans Telefon kriege, er ist im Direktverkauf, gibt mir eine kostenlose Rufnummer. Ich rufe an.
Warteschleife. 25 Minuten lang. Es ist inzwischen kurz vor 18 Uhr.
Endlich komme ich in die richtige Abteilung. Entsprechend entnervt schildere ich der Dame am anderen Ende der Leitung mein Problem.
Schließlich ist an der Leitung – laut Blödbox – 6000 verfügbar. Es ist ein hin und her. Die Frau fällt mir ins Wort. Immer wieder. Bah.
“Laut Leitungscheck ist bei Ihnen nur 3000 verfügbar.”
“Ja, aber die Box hier sagt mir was anderes.”
“Ich habe hier maximal 3000 stehen.”
“Ja wie, bei euch auf der Webseite steht doch, dass 6000 bei mir verfügbar wäre!”
“Nein. Nur 3000.”
“Na hier steht doch, dass ich ‘nen Aufschlag von 4,99€ zahlen soll, dann wäre das verfügbar.”
“Ist es ja auch.”
“Ja? Ja warum sagen Sie dann, dass DSL 6000 nicht verfügbar wäre?”
“Sie wollen mich wohl nicht verstehen! Wir bieten bis 6000 an. Sie können aber maximal 3000 bekommen.”
“Aber meine Blödbox sagt mir, dass 6000 hier kein Problem sind.”
“Ja wissen Sie, wir haben keine eigene Infrastruktur. Wir benutzen die Netze von der Telekom.” – Aha. Hm. Da liegt die Sau begraben.
[...]
“Also bleibt das so? Ich zahle weiterhin für etwas, von dem ich nur die Hälfte bekomme? Wissen Sie, das ist so, als ob Sie beim Bäcker ein Brot zum Preis von einem Kilo kaufen und der Ihnen eines mit dem Gewicht von ‘nem halben Kilo gibt. Zum gleichen Preis. Mit der Begründung ‘Tschuldigung, Mehl war alle. Aber zahlst schon den selben Preis, gell?’ – Ist ein blödes Gefühl als Kunde.”
“Sie können ja gerne wechseln. Zu einem anderen Paket. Aber dann haben Sie wieder eine Mindestvertragslaufzeit von zwei Jahren.”
“Ergo leisten Sie nun auch nur die Hälfte von dem, was mir laut Vertrag zusteht? Hm. Wie wäre es dann, wenn ich von meinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch mache?”
“Sie wurden von der *** AG übernommen und wir führen die Verträge genauso weiter. Sie haben kein Sonderkündigungsrecht! Können Sie ja gerne mit ihrem Anwalt bereden.”
“Na, dann erinnern Sie mich doch per Mail, wann der Vertrag ausläuft, damit ich den kündigen kann.”
“Das werden wir bestimmt nicht tun. Sie können doch in ihrem Kundencenter nachsehen.”
“Hab ich das Passwort von nichtmehr. Und nein, ich habs vor kurzem nicht geändert.”
[...]
Ist mir zu blöde das ganze mit den DSL-Heinis. Der Vertrag läuft noch bis zum 2.7.2010. Zwei Monate davor muss ich kündigen. Die nette Ins-Wort-Fallerin schickt mir das Passwort für ihren supertollen Kundenbereich per Post zu. Man verabschiedet sich, bedankt sich für das “nette” Gespräch. Legt auf. Und ärgert sich.
Hm. Tja. Und was lernen wir daraus?
Schweine bleiben Schweine, egal wie sie sich nennen.
Danke, Freenet!
von Kirika am Sep.09, 2009, unter Internet, Reallife
Keine Ahnung was meine Blödbox mir genau sagen will mit “insufficient resources available to authenticate user“.
Für mich klingt das so nach “Hey, ich versuch mich bei deinem Anbieter anzumelden, aber der zickt rum”.
Kurz: Haben mir den Saft abgedreht oder so. Keine Ahnung. Mailfach gecheckt, nix. Sauerei.
PS: Sollte sich herausstellen, dass es doch nicht so ist, find ich diesen Fehler dennoch seeeeehr seltsam.